Unser Name ist Programm

Global

Wir arbeiten weltweit. Derzeit unterstützt GAiN in über 40 Krisengebieten der Welt humanitäre Hilfsprojekte.

Aid

Wir überbringen Hilfe auf verschiedene Art. Wir leisten Katastrophenhilfe, langfristige Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe.

Network

Wir arbeiten kontinuierlich am Aufbau eines weltweiten Logistiknetzwerks, um ­Hilfe schnellstmöglich und effizient in unsere Zielländer zu bringen. Unser Wunsch ist es, die Arbeit für Notleidende und Hilfsbedürftige durch ein funktionierendes Netzwerk stetig auszubauen, ohne dabei den Einzelnen aus dem Blick zu verlieren.

Unser Herz

Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.

 

 

Aus dem Talmud

Wir helfen durch ...

  • Soforthilfe, z.B. bei Katastrophen
  • langfristige Projekte, gemeinsam mit unseren jeweiligen Partnern im Empfängerland
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Es ist uns ein Herzensanliegen, die Augen nicht vor den Nöten der Mitmenschen zu verschließen, da wir es als unseren Auftrag betrachten, die Hungrigen satt zu machen und den Obdachlosen Kleidung zu geben. Wir bringen jährlich über 800 Tonnen Hilfsgüter zu bedürftigen Menschen in Kriegs- und Krisengebieten, vor allem zu Kindern und sozialen Einrichtungen (wie z.B. Krankenhäuser) auf der ganzen Welt. Dabei arbeiten wir eng mit einheimischen Partnern zusammen und fördern Hilfe zur Selbsthilfe, wo immer es geht.   

Durch die Vernetzung mit anderen Hilfsorganisationen und Partnern steigern wir die Wirksamkeit unserer Hilfe. So bringt jeder Partner seine individuelle Stärke in das Hilfsprojekt mit ein.

Partnerorganisationen

Wie wir helfen

Hilfe für Benachteiligte

Wir helfen vor allem in Osteuropa regelmäßig durch Hilfsgüter aus Österreich. Verlässliche Partner vor Ort kümmern sich um die Verteilung an arme Familien, alte und behinderte Menschen und soziale Einrichtungen. Sie besuchen die Bedürftigen regelmäßig und betreuen sie. Kleidung, Nahrungsmittel, Schulmaterial, Hygieneartikel und Haushaltswaren sind für Menschen in Not eine enorme Hilfe.

Zukunft für Kinder

In Rumänien, Haiti und Uganda fördern wir Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine Zukunft ermöglichen. Dort bieten unsere Partner Waisenkindern oder Kindern aus ärmsten Verhältnissen ein Dach über dem Kopf und eine Schul- und Berufsausbildung.

Nothilfe

GAiN leistet Hilfe nach Kata­strophen: z.B. nach dem Erdbeben in Haiti oder während des Bürgerkrieges im Irak. Wir ­bringen Hilfsgüter wie Baby­nahrung, ­Decken, Zelte und Kleidung in die betroffenen Gebiete. Oftmals sind wir mit Einsatzteams vor Ort, um die Katastrophenopfer zu versorgen.

Unser Netzwerk

Global Aid Network (GAiN) ist eine ­inter­nationale Hilfsorganisation und hat derzeit:

  • 11 nationale Büros: in Australien, Deutschland, England, Holland, Kanada, Österreich, Philippinen, Schweiz, Spanien, Südkorea, USA.
  • Weitere nationale Büros befinden sich in Planung.
  • über 40 Projektländer weltweit
  • 5 Logistikzentren: Gießen (Deutschland), Sleeuwijk/Dordrecht (Holland), Vancouver (Kanada), Lancaster (PA, USA) und Sidney (Australien).

Das Netzwerk aus Kooperationen mit ­Firmen, anderen Hilfsorganisationen und Privat­personen stellt eine unserer größten Stärken dar und zeichnet uns gegenüber anderen Hilfsorgani­­s­a­tionen aus. Bei Katastrophen und anderen Krisensituationen können wir mit Hilfe unseres Netzwerkes sehr kurzfristig agieren und unsere Hilfe untereinander professionell koordinieren und in die Krisengebiete bringen. GAiN ist der Partner für humanitäre Hilfe von Agape Österreich und leistet seit 1990 humanitäre Hilfe, zuerst in Osteuropa (Rumänien, Moldawien), dann aber auch in Brasilien und Albanien. Damals geschah das ganze noch unter dem Namen "Agape Internationale Dienste", seit der Gründung des Vereins Global Aid Network GAiN Austria im Jahr 2009 auch in anderen Teilen der Welt. Bei GAiN arbeiten hauptamtliche Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer.

GAiN-International

Wie alles begann

Helfen mit Herz und Hand!
Im August 1990 wird ein neues Kapitel in der Arbeit von Agape Österreich aufgeschlagen. 45 Männer und Frauen, im Alter zwischen 14 und 56 Jahren, nehmen an unserem ersten Hilfsprojekt teil. Das Projekt heißt „In Seinem Namen“ und führt uns nach Rumänien.

Gemeinsam mit  ARCHÄ – Österreich (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Ärzte) unter der Leitung von Dr. Herbert Bronnenmeyer werden zwei Waisenhäuser (in Galati – 25 Kinder und in Turu Bujor – 220 Kinder) unterstützt. Unter der Anleitung von Ed Murray und Christian Hirner werden Sanitärräume neugestaltet und renoviert, Medikamente verteilt, Kühlanlagen instandgesetzt, neue Spielgeräte aufgestellt und das Personal in ihrer Arbeit unterstützt.

In den darauffolgenden Jahren bis 1996 gab es einige Auslandsprojekte von Agape Österreich in Rumänien, Moldawien und Brasilien.

Dann gab es 10 Jahre lang keine humanitären Einsätze auf Grund von Mitarbeiter- und Kapazitätsmangel.

 

Im Dezember 2006 war unsere Mitarbeiterin Margit Eichhorn in Afghanistan, um sich ein Projekt unserer Schweizer Schwesterbewegung anzusehen. Afghanistan lag Margit Eichhorn und Peter Heinz schon länger am Herzen. Durch die Kriege mit Russland und die Terrorgeschichten mit den Taliban gibt es praktisch keine Familie, die nicht irgendeinen Verlust erlitten hat. Es gibt unzählige Witwen, die es schwer haben, für sich und ihre Kinder zu sorgen. So begannen wir, dieses Projekt aktiv zu unterstützen, indem wir in Österreich Geld, unter anderem für ein Witwenprojekt und das Solarkocherprojekt, sammelten. Auf Grund des neuerlichen Anwachsens terroristischer Aktivitäten durch die Taliban in Kabul mussten alle Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen abgezogen werden und somit war auch das Projekt mehr oder weniger zu Ende.

 

 

Neubeginn der humanitären Arbeit

Im Herbst 2007 erzählte Pepe Tolonen, ein Pastor, Musiker und Mitarbeiter von Agape Finnland, Peter Heinz von seinen Missionseinsätzen in russischen Gefängnissen. Und weiters berichtete er von einer Wollsockenaktion für die Strafgefangenen. Diese Idee hat uns begeistert und so haben wir im Jahr 2008 fünfhundert Paar Socken nach Finnland geschickt, um sie dann weiter in den russischen Gefängnissen zu verteilen. Das war mehr oder weniger der Neubeginn unserer humanitären Hilfe.

Bis hierher hieß unsere Internationale Projektarbeit AID (= Agape Internationale Dienste).

Im Herbst 2009 wurde dann die humanitäre Hilfsarbeit unter dem Namen Global Aid Network, GAiN Austria neu organisiert.