WIR HELFEN BEI

Katastrophen

Wir helfen dort wo die Not am größten ist.

Im Katastrophenfall muss es schnell gehen: Wasser, Nahrung, Medizin, eine Notunterkunft aber auch psychologische Betreuung der Opfer und ihrer Angehörigen. Genau dafür hat GAiN worldwide speziell ausgebildete Mitarbeiter die bereit stehen vor Ort praktisch zu helfen und die internationale Hilfe der GAiN Büros zu koordinieren. 

WIE WIR HELFEN

GAiN verfügt über ein weltweites Netz an Partnern. So ist es im Fall einer Katastrophe schnell möglich, die Situation vor Ort einzuschätzen und Hilfe anzubieten. Über eine Soforthilfe hinaus engagiert sich GAiN worldwide oft langfristig, um die Hilfe nachhaltiger zu machen. Was z.B. nach dem Erdbeben in Haiti 2010 als Katastrophenhilfe begann, läuft als Arbeit mit einem Kinderheim bis heute noch weiter.

Katastrophenhelfer (D.A.R.T.)

Im Katastrophenfall kann GAiN auf ein Team von speziell ausgebildeten Katastrophenhelfern zurückgreifen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor um in den unübersichtlichen ersten Wochen sicher zu stellen, dass Hilfe auch wirklich ankommt.

Jeder Katastropheneinsatz ist natürlich mit hohen Kosten verbunden. Mit deiner Spende kannst dazu beitragen, dass wir für den Ernstfall gerüstet sind um schnell eingreifen zu können.

UNSER DART TEAM

Seit 2012 baut GAiN ein Team internationaler Freiwilliger auf, die speziell dafür ausgebildet und trainiert werden, um als Ersthelfer in den Katastrophengebieten dieser Welt professionelle Hilfe und Unterstützung zu leisten. Der Fokus dabei liegt auf der Verteilung von Nahrungsmitteln und Kleidung, Bereitstellung von Unterkünften, medizinischer Beratung und Trauma-Seelsorge.

Disaster Assistance and Response Team

Um schnell und kompetent agieren zu können, braucht GAiN ein Team von speziell ausgebildeten Katastrophenhelfern. Neben erfahrenen hauptamtlichen Mitarbeitern wird das Team durch eine wichtige Zahl an Ehrenamtlichen ergänzt. Neben einem 2-wöchigen Intensivtraining gelten folgende Voraussetzungen für die Aufnahme ins DART-Team:

  • großes Herz für Menschen in Not
  • gute Englischkenntnisse
  • Bereitschaft an mehrwöchigen Einsätzen im Ausland teilzunehmen
  • körperliche und mentale Fitness um auch unter äußerst herausfordernden Bedingungen im Team arbeiten zu können

Wenn das auf dich zutrifft melde dich gerne bei uns und wir senden dir alle weiteren informationen zu.

WO WIR HELFEN KONNTEN

Ukraine: Baueinsatz (2025)

Der Krieg dauert an und die Not der Menschen wächst stetig weiter. Nachdem eine ganze Familie im Bombenhagel ihr Haus verloren hat, unterstützt ein internationales DART Team beim Wiederaufbau.

Myanmar: Erdbeben (2024)

Nach einem Erdbeben mit tausenden Todesopfern ist das isolierte Land für westliche Hilfsorganisationen nicht erreichbar. Über unsere Büros auf den Philippinen und in Australien gelingt es dennoch über Monate hinweg knapp 1000 Familien mit Lebensmittel zu versorgen.

Armenien: Vertreibung (September 2023)

Aserbaidschan brachte die schon lange umkämpfte Region Bergkarabach innerhalb eines Tages gewaltsam unter seine Kontrolle. Mehr als 100.000 Armenier flohen. Sie mussten alles zurücklassen. GAiN schickt Hilfsgütertransporte.

Marokko: Erdbeben (September 2023)

Hunderttausende Marokkaner stehen nach einem schweren Erdbeben ohne Unterkunft und Versorgung da. GAiN ist vor Ort und berät unseren Partner. Wir finanzieren dringend benötigte Hilfsgüter und Notunterkünfte.

Türkei / Syrien: Erdbeben (Februar 2023)

Etwa 50.000 Menschen starben beim Beben im Süden der Türkei und in nördlichen Regionen Syriens. GAiN half mit dem Aufbau von Minihäusern und lieferte Güter wie Feldbetten, Schlafsäcke und Betten.

Haiti: Erdbeben (August 2021)

Das schwere Erdbeben kostete mehr als 2.000 Menschen das Leben. Wir konnten den Mitarbeitern des Kinderheims, das wir betreuen, Hilfsgüterpakete überlassen. Sie verteilen diese an Notleidende der Umgebung.

Lesbos: Brand im Flüchtlingslager (September 2020)

Das völlig überfüllte Lager auf Lesbos brannte vollständig ab. Etwa 20.000 Geflüchtete wurden erneut obdachlos. GAiN half mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Planen, Zelten und Kleidung. Die Hilfe für die Geflüchteten geht auch in Griechenland weiter.Südostafrika: Hilfe nach dem Zyklon (März 2019)

DART Einsatzbericht – Haiti

Dienstag, 12. Januar 2010. Ein Erdbeben der Stärke 7,0 erschütterte Port-au-Prince, die Hauptstadt von Haiti. 316.000 Menschen starben, mindestens 1,85 Millionen wurden obdachlos. Kinder verloren ihre Eltern, Familien standen ohne Unterkunft und Nahrung da. Regierung, Kommunikation und Verkehr brachen zusammen. 90 Prozent aller Gebäude in der Hauptstadt stürzten ein. Ein ganzes Volk brauchte jetzt Hilfe.

Können und wollen wir helfen?

Auch als Hilfswerk kann man sich verzetteln. Und man kann sich Schuhe anziehen, die einem ein paar Nummern zu groß sind. Doch nach der Katastrophe in Haiti riefen Freunde aus dem Inselstaat an und baten um Hilfe. Ein Team machte sich auf den Weg und stellte fest: „GAiN wird die Probleme des Landes nicht lösen. Aber wir können und wollen helfen, soweit es möglich ist.“ Und genau das geschah. Viele Container mit Hilfsgütern konnten wir per Flugzeug und Schiff ins Land bringen und über die Netzwerke unserer Partner vor Ort auch verteilen. Und während sich die Hilfe von immer mehr Organisationen auf die Hauptstadt konzentrierte, hörten wir von dem Waisenhaus Ça-Ira in Léogâne. Hier war sofort Hilfe nötig – und hier war auch eine langfristige Zusammenarbeit möglich.