MITMACHEN

Mitarbeiten

Jeder kann helfen!

Gemeinsam sind wir GAiN – Das Mitmach-Hilfswerk das Leben verändert. Das ist nicht nur eine nette Überschrift, sondern unsere tiefe Überzeugung. Wir suchen Menschen die bereit sind ihre Gaben und Fähigkeiten einzubringen um Not und Leid zu lindern und echte Nächstenliebe zu leben.

EHRENAMTLICH
HELFEN

Die Arbeit von GAiN steht und fällt mit der Unterstützung unzähliger ehrenamtlicher Mitarbeiter. Viele hundert Arbeitsstunden werden jährlich von den über 30 freiwilligen Mitarbeitern quer durch ganz Österreich oder im Rahmen von Hilfseinsätzen im Ausland geleistet. Wir sind immer auf der Suche nach Menschen die Vision und Herz mit uns teilen und bereit sind ihre Gaben und Fähigkeiten bei GAiN einzubringen.

 

Hilf mit beim Sortieren von Hilfsgütern

Begleite uns auf einem Hilfseinsatz im Ausland

Bewirb dich als Katastrophen- Helfer bei DART

HAUPTAMTLICH
MITARBEITEN

Dein Herz schlägt für Menschen in Not? Du möchtest Gottes Liebe praktisch sichtbar machen? Du möchtest deine Gaben und Fähigkeiten haupt- oder nebenberuflich bei GAiN einbringen und gemeinsam mit uns Berufung leben? Dann freuen wir uns auf deine Berwerbung!

Jede Anstellung bei GAiN Österreich wird über persönliche Unterstützer- / Spenderkreise finanziert und steht in enger Kooperation mit der Missionsorganisation „Campus für Christus“. Weitere Details gerne auf Anfrage.

Leiter/in internationale Hilfsgüter-Logistik

Mobilisation und Öffentlichkeits-arbeit

Projekt-management und Backoffice

MITARBEITER
ERZÄHLEN

Ukraine – Gemeinsam unterwegs

Elias, ehrenamtlicher Fahrer bei GAiN

Was motiviert dich, als Fahrer bei GAiN mitzumachen? LKW fahren war schon immer mein Hobby. Ich mache das wirklich gerne – und bin froh, dass ich es für etwas Gutes einsetzen kann. Es ist schön, wenn man das, was man gerne tut, dazu nutzen kann, Menschen zu helfen und Gottes Liebe sichtbar zu machen.

Auf vielen Fahrten ist dein Begleiter eine besondere Person, dein Opa – wie kam es dazu? Als ich klein war, hatte mein Opa einen LKW-Führerschein. Er fragte mich, ob ich eines Tages mit ihm mitfahren wolle,

 

aber es kam nie dazu. Jahre später als ich bei GAiN mitmachte, ergab sich die Gelegenheit, einen LKW-Führerschein zu machen, und ich erfüllte mir den Traum, LKW zu fahren. Irgendwann habe ich meinen Opa dann gefragt: „Willst du mit mir mit dem LKW mitfahren?“ Das war irgendwie wie eine Retourkutsche – früher hätte er mich mitgenommen, jetzt nehme ich ihn mit. Seit Herbst 2022 sind wir gemeinsam unterwegs – die letzte Tour war unsere achte. Wir haben eine wirklich schöne Zeit zusammen und genießen die Fahrten als Großvater und Enkel.

Eure letzte Fahrt ging in Richtung Ukraine – aber es kam anders als geplant, oder? Ja, wir konnten an der Grenze nicht einreisen. Aber es war nicht schlimm – wir wussten, dass es einen Plan B oder sogar C gibt. In solchen Momenten schaltet man in den Krisenmodus: Was tun wir jetzt? Ich habe dann einen Speditionsbeamten kennengelernt, der mit mir zu den Grenzbeamten ging und beim Übersetzen geholfen hat. In Kontakt mit GAiN haben wir dann eine Lösung gefunden. Was hat dir geholfen, trotzdem motiviert zu bleiben? Mein Ehrgeiz. Ich wollte unbedingt helfen und in die Ukraine fahren. Auch wenn das nicht geklappt hat – wir konnten in Suceava abladen, nur 30 km entfernt. Unser Partner aus der Ukraine wird die Hilfsgüter mit einem Kleinbus abholen. Außerdem die Gewissheit, dass sich das GAiN-Team in Österreich erkundigt und an einer Lösung arbeitet. Trotz aller Schwierigkeiten war es eine schöne und lehrreiche Fahrt. Ich bin immer bereit, etwas Neues auszuprobieren.

Hast du Gottes Wirken dabei erlebt? Ja, absolut. Gott hat uns wirklich zur richtigen Zeit die richtigen Menschen geschickt. Und obwohl unsere Kontaktperson in Suceava nicht vor Ort war, hat Gott sogar Leute organisiert, die uns beim Entladen geholfen haben.

Was würdest du jemandem sagen, der überlegt, bei GAiN mitzuarbeiten? Es ist eine unglaublich schöne Arbeit. Die Hilfe wird auf praktische Weise erlebbar und es macht große Freude, die eigenen Talente und Fähigkeiten für etwas Sinnvolles einzusetzen – das ist für mich der Kern. Ich freue mich jedes Mal sehr auf die Fahrten – wegen der Abwechslung vom Alltag, meiner Freude am LKW Fahren und der gemeinsamen Zeit mit meinem Opa.

 

Wie ich mein Herz in Haiti verlor

Simone, Volontärin bei GAiN

2010 sah ich im Fernsehen die Bilder des Erdbebens in Haiti: zerstörte Häuser, Leid und trotzdem Hoffnung. Dieses Land ließ mich nicht mehr los.

2013 ging ich mit GAiN nach Ça-Ira, ein kleines Fischerdorf, und wohnte direkt auf dem zerstörten Kinderheimgelände. Ich unterrichtete die Kinder, half beim Wiederaufbau und unterstützte die haitianischen Erzieher, wieder Struktur und Alltag ins Kinderheim zu bringen.

Eines der eindrucksvollsten Erlebnisse war, als die Kinder nach Monaten wieder gemeinsam im Speisesaal essen konnten – nach dem Erdbeben hatte jeder allein im Stehen gegessen. Ein weiteres Highlight war der Einzug der Mädchen in ihr neues Haus, das GAiN gebaut hatte: Statt 25 Mädchen in einem Raum, bekam nun jede Gruppe ein eigenes Zimmer mit Betten, Schränken und Regalen – ein kleines Stück Normalität und Würde. 

Haiti hat mein Herz erobert. Ich habe gelernt, von den Menschen und ihrer unerschütterlichen Hoffnung zu leben – und ich weiß: Ich werde zurückkehren.